Wie die Farbanzahl die Kosten des Verpackungsdrucks verändert

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Die erste Frage zu bedruckter Verpackung ist meist der Stückpreis. Einen einzigen Stückpreis gibt es im Druck jedoch nicht: Die Kosten bestimmen zwei Größen gemeinsam — die Farbanzahl und die Auflage.

Klischeekosten: einmalig und je Farbe

Im Flexodruck wird für jede Farbe ein eigenes Klischee angefertigt. Ein vierfarbiger Entwurf bedeutet vier Klischees. Diese Kosten fallen einmalig an: Ein Nachdruck desselben Entwurfs erfordert keine neuen Klischees. Beim Erstauftrag schlagen sie jedoch voll zu Buche.

Stückkosten im Druck: sinken mit der Auflage

Maschineneinrichtung, Farbabstimmung und Anlaufmakulatur fallen je Auftrag einmal an. Auf 5.000 Stück verteilt wiegt diese feste Last je Stück schwer, auf 200.000 Stück kaum. Gleicher Entwurf, gleiche Maschine, andere Stückkosten.

Der Schnittpunkt

  • Bei kleinen Losen ist ein schlichter Entwurf mit wenigen Farben deutlich wirtschaftlicher, weil sich die Klischeekosten auf wenige Verpackungen verteilen.
  • Bei großen Auflagen wird der Klischeeanteil je Stück nahezu unsichtbar und der Mehraufwand eines mehrfarbigen Entwurfs fällt nicht ins Gewicht.

Die Antwort auf "wie viele Farben?" beginnt daher nicht beim Entwurf, sondern bei der Menge. Nennen Sie uns Ihre Auflage, dann rechnen wir die Schwelle aus.

Was der Druck im eigenen Haus ändert

Unsere mehrfarbige Flexodruckeinheit steht neben den Linien, die die Verpackung fertigen. Praktisch heißt das: Zwischen Druck und Fertigung steht kein weiterer Lieferant. Farbabstimmung, Druckplatzierung und Folienaufbau werden unter einem Dach geregelt. Ist eine Korrektur nötig, wird daraus kein wochenlanges Hin und Her.

Was für die Vorbereitung nötig ist

Eine vektorisierte Logodatei, die Pantone-Referenzen der Farben und gegebenenfalls die Barcode-Nummer. Liegt kein Entwurf vor, beraten wir zu Maß und Platzierung; die Produktion startet nach Ihrer Freigabe des Andrucks.

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